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Eine Schiffsfahrt um zu lernen

Jasmin Friz vom SV Pfahlbronn (Turngau Rems-Murr) leitet bereits seit 2013 die Sport-Girls. Die 26-Jährige ist zudem im Ausschuss des Vereins tätig und studiert Technologiemanagement im Master.

Jasmin, was war deine erste ehrenamtliche Aufgabe im Verein?

2005 war ich bereits mit elf Jahren Helferin im Vorschulturnen. Ich habe damals mitbekommen, dass Helfer gesucht werden und dachte mir, ich schau mir das mal an. Ein Jahr habe ich dann mitgeholfen, musste dann aber leider wegen der Schule wieder aufhören. 2012 bin ich dann bei den Sport-Girls als Helferin gestartet und habe 2013 die Leitung übernommen.

Was gehört aktuell zu deinen Aufgaben im Ehrenamt?

Zum einen natürlich das Training der Mädels im Alter zwischen zehn und 15 Jahren. Zum anderen bin ich als Beisitzende im Ausschuss beratend tätig und unterstütze die Leitung Kollegen bei der Planung und Umsetzung von Kursstunden. Da ich selbst, nicht ehrenamtlich, Kurse gebe, kann ich meine Erfahrungen hier einbringen. Ich mache aber auch Bilder, schreibe Berichte oder helfe beim Sommerferienprogramm. Je nachdem was eben anfällt.

Von wem hast du das meiste für dein Ehrenamt gelernt?

Ich habe seit circa fünf bis sechs Jahren eine Helferin – Leonie Bulling. In all den Jahren haben wir uns immer gegenseitig unterstützt und einander Tipps gegeben. Ich glaube dadurch habe ich am meisten gelernt und bin in meine Rolle hineingewachsen.

Was war bisher der schönste Moment, den du in deinem Ehrenamt erleben durftest?

Es ist immer schön, wenn die Mädchen mit einem Lächeln nach Hause gehen und sich bei mir für die Hilfe bedanken. Und an eine Situation erinnere ich mich noch genau: Eine meiner Mädels kam zu mir, hat sich bedankt und mir gesagt, dass wir uns irgendwann in meinen Kursen wiedersehen. Und jetzt besucht sie tatsächlich meine Kurse. Das freut mich sehr.

Was war bisher die größte Herausforderung in deinem Ehrenamt?

Zum einen standhaft zu bleiben, wenn Eltern kommen und nach einer Ausnahme für ihre Tochter fragen. Gemeinsam mit Leonie haben wir hier früh beschlossen, keine Ausnahmen zu machen und das auch strikt durchzusetzen. Zum anderen auch die Altersspanne, die zwischen den Mädels herrscht. Teilweise waren unsere ältesten Teilnehmerinnen 17 Jahre alt. Da ein Programm zu finden, dass für alle passt ist nicht immer einfach. Aber wir haben es trotzdem geschafft, jedem etwas zu bieten.

Was ist deine Stärke/Schwäche im Ehrenamt?

Meine Stärken sind mein Durchsetzungsvermögen und dass ich versuche jedes Mädchen miteinzubeziehen. Meine Schwächen sind, dass ich manchmal zu gutmütig bin, wenn ich eigentlich härter durchgreifen sollte.

Welchen Traum möchtest du dir noch erfüllen?

Am liebsten würde ich für zwei bis drei Monate auf ein Schiff gehen und dort die Sportleitung übernehmen. Ich würde die Zeit gerne nutzen, um Erfahrungen im Hinblick auf Kurse und die Jugendanimation zu sammeln und um mein Englisch zu verbessern. Und natürlich ist es mein Ziel den Master zu schaffen (lacht).

Welche drei Charaktereigenschaften beschreiben dich am besten?

Ich bin ehrgeizig, offen und selbstständig. Ich wurde in meiner Leitung bei den Sport-Girls oft ins kalte Wasser geworfen und bin daran gewachsen

Wer ist euer Held? Schlagt ihn uns vor an redaktion@stb.de!

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