Er ist wieder da: Bei seinem Comeback in der DTL sammelte Milan Hosseini für seine KTV Straubenhardt elf Punkte.

DTL: Meister Straubenhardt lässt dem Vize keine Chance

Zum Saisonauftakt lässt die KTV Straubenhardt dem TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau mit 64:11 keine Chance und übernimmt damit die Tabellenführung.

Mit einer eindrucksvollen Vorstellung hat Rekordmeister KTV Straubenhardt den Start in die Saison 2026 erfolgreich gestaltet. Im Duell mit dem Vizemeister TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau feierte die Mannschaft am Sonntag in der Straubenhardthalle einen klaren 64:11 (12:0)-Erfolg und setzte damit früh ein Ausrufezeichen im Titelrennen. Schon im ersten Wettkampfabschnitt präsentierten sich die Gastgeber nahezu fehlerfrei und sorgten früh für klare Verhältnisse, während Wetzgau schnell den Anschluss verlor. "Es war ein sehr, sehr guter Auftakt für mich. Die Jungs haben es mir auch leicht gemacht, gerade in der ersten Wettkampfhälfte", bilanzierte Teamchef Lukas Dauser im Anschluss. Bereits am Boden (13:0) verschaffte sich Straubenhardt eine deutliche Führung, die am Pauschenpferd (12:0) weiter ausgebaut wurde. Spätestens nach dem dominanten Auftritt an den Ringen (15:0) war die Begegnung zur Halbzeit praktisch entschieden.

Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein etwas ausgeglicheneres Bild. Sowohl am Sprung (6:4) als auch am Barren (8:4) hielt Wetzgau besser dagegen und nutzte kleinere Fehler der Hausherren aus. "Am Anfang waren wir nahezu fehlerfrei, später hatten wir dann auch Patzer", erklärte Nils Dunkel. Den Schlusspunkt setzte Straubenhardt schließlich am Reck, wo ein 10:3 den klaren Gesamtsieg abrundete. Maßgeblichen Anteil daran hatte Topscorer Illia Kovtun (13), während Milan Hosseini (11), Nils Dunkel (8) und Alexander Kunz (7) ebenfalls wichtige Punkte beisteuerten. "Für uns ist das ein gutes Zeichen, dass wir auch mit den jungen Turnern gut aufgestellt sind", ergänzte Dunkel.

Auf Seiten der Gäste wurde die Niederlage realistisch eingeordnet. "Straubenhardt hat einen extrem breit aufgestellten, sehr starken Kader", sagte Andreas Toba. Auch Trainer Paul Schneider sprach von einer "Generalprobe", die den aktuellen Leistungsstand verdeutlicht habe. Während Straubenhardt damit die Tabellenführung übernimmt, bleibt Wetzgau zum Auftakt ohne Zähler.

Vinnhorst punktet in Singen

Einen erfolgreichen Start feierte auch TuS Vinnhorst, das sich auswärts beim StTV Singen mit 46:30 (8:4) durchsetzte. Ausschlaggebend war vor allem die starke Anfangsphase der Gäste: Am Boden (9:6) legten sie vor, ehe sie am Pauschenpferd (14:3) entscheidend davonzogen. Dabei gewannen Leonard Prügel, Lewis Trebing und Thierno Diallo ihre Duelle deutlich. Auch an den Ringen (10:3) baute Vinnhorst den Vorsprung weiter aus. Zwar konterte Singen am Sprung eindrucksvoll mit 9:0 und verkürzte zwischenzeitlich, doch in der zweiten Wettkampfhälfte behielten die Niedersachsen die Kontrolle. Am Barren (8:3) stellten sie die Weichen endgültig auf Sieg und verteidigten am Reck (5:6) ihren Vorsprung souverän. Großen Anteil am Erfolg hatte Topscorer Leonard Prügel (13), unterstützt von Viet Thao Hoang (12) und Thierno Diallo (9). Auf Seiten der Gastgeber überzeugte insbesondere Casimir Schmidt mit 16 Punkten, konnte die Niederlage jedoch nicht verhindern.

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