DTL-Finale: STB-Vereine als Favoriten

Als letzter Wettkampf des Jahres stehen für die Turnerinnen und Turner das DTL-Finale in Karlsruhe an. Die Favoriten KTV Straubenhardt (bei den Männern) und MTV Stuttgart (bei den Frauen) streben nach dem Titel.

Als letzter Wettkampf des Jahres stehen für die Turnerinnen und Turner das DTL-Finale in Karlsruhe an. Die Favoriten KTV Straubenhardt (bei den Männern) und MTV Stuttgart (bei den Frauen) streben nach dem Titel.

Mit Marcel Nguyen an der Spitze wird die KTV Straubenhardt beim DTL-Finale am Samstag zum vierten Mal nach dem Mannschaftsmeister-Titel greifen. Doch es wird im wahrsten Sinne des Wortes eng zugehen in der mit rund 4.000 Zuschauern bereits so gut wie ausverkauften Karlsruher Messe: Das Duell mit der TG Saar um ihren ukrainischen Mehrkampfstar Oleg Verniaev ist ein Duell auf Augenhöhen. Denn in ihren bisherigen Höchstwertungen liegen die beiden Teams nur eine halben Punkt auseinander. Und bei einem im Score-System ausgetragenen Wettkampf kann schon eine einzige taktisch falsche Entscheidung des Trainers am Ende den Ausschlag über Sieg oder Niederlage geben. Im Kampf um Platz drei stehen der MTV Stuttgart (ohne Fabian Hambüchen) und der TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau um die WM-Turner Helge Liebrich und Andreas Toba.

MTV Stuttgart Favorit im Finale der Frauen

Glaubt man den Prognosen, dann ist der Sieg im Finale der Frauen für den MTV Stuttgart nur noch Formsache. Zu dominant trat die Riege um Mehrkampfmeisterin Elisabeth Seitz beim letzte Bundesliga-Wettkampf in Berlin auf. Und das ohne die verletzten Kim Bui und Kim Janas. Doch die TG Karlsruhe-Söllingen, das Bundesligateam der Kunstturn Region Karlsruhe, würde ebenfalls gerne einmal (nach den Vizemeisterschaften von 2009 und 2013) einen Titel vor eigenem Publikum einfahren. Das verletzungsbedingte Fehlen ihrer besten Turnerin Maike Enderle versuchen die Badenerinnen durch zwei Niederländerinnen zu kompensieren: Vera van Pol und Noël van Klaveren. Hinzu kommen die WM-Turnerinnen Leah Grießer und Pauline Tratz. Noch mehr WM-Erfahrung wirft die TuS Chemnitz-Altendorf mit Pauline Schäfer und Sophie Scheder ins Rennen. Ob die beiden Verfolger jedoch genug in die Waagschale werfen können, um den Schwaben den Titel streitig zu machen, muss sich am Samstag zeigen. Vielleicht erweist sich ja auch die TG Mannheim, die bislang niemand auf dem Zettel zu haben scheint, als lachender Dritter im Rennen um die besten Plätze auf dem Siegerpodium.

Infos zum Finale der Männer

Infos zum Finale der Frauen

 

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