“Die TurnGala steht fest in meinem Kalender”

Martin Hettich ist der Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank Baden-Württemberg, die als langjähriger Partner der TurnGala insbesondere auch in den letzten beiden Jahren durch ihre außerordentliche Unterstützung zum Erfolg der Show beigetragen hat. Was dem Vorsitzenden des Stiftungsrats der Kinderturnstiftung Baden-Württemberg dabei besonders wichtig ist, hat er uns im Interview verraten.

Die Sparda-Bank ist seit Jahren Partner der TurnGala. Was spricht aus ihrer Sicht für dieses Engagement?

Wir unterstützen den Badischen und den Schwäbischen Turnerbund sehr gerne bei der TurnGala, weil sie Vereinen die Möglichkeit gibt zu zeigen, was sie anbieten. So ist z.B. an jeder Station eine lokale Kindergruppe Bestandteil der Show und das in Kombination mit den elitären Darstellungen der Profi-Athleten ist eine wunderbare Verbindung. Ich stelle immer wieder fest, dass es ein tolles Erlebnis für alle Zuschauenden ist.

In den vergangenen zwei Jahren konnte die TurnGala leider nicht stattfinden. Dennoch war die Sparda-Bank an der Seite der Turnerbünde, wofür wir uns sehr bedanken. Wie erklären Sie dieses außerordentliche Engagement?

Die letzten beiden Jahre mit der Corona-Pandemie war für alle unheimlich schwierig, insbesondere auch für Vereine und Verbände. Unser Anliegen war es deshalb, auch in dieser schwierigen Zeit nicht nachzulassen, sondern genau die gleiche Förderung anzubieten und zwar in dem Maße, wie es notwendig war, sodass die Corona Zeit keine Folgewirkungen hat. Das heißt, dass die Verbände existieren können und die Vereine ihre Arbeit weitermachen können. Das war ein wichtiges Anliegen der Sparda-Bank.

Sie haben den regionalen Bezug an jedem Standort und bei jeder Show angesprochen. Wie wichtig ist Ihnen dieser Punkt im Speziellen?

Wir sind als Sparda-Bank BW in ganz Baden-Württemberg aktiv und in allen Regionen präsent. Deswegen ist es eine wunderbare Geschichte, dass wir über die Turnerbünde auch in die Regionen hinein wirken können.

Das ist ein Punkt der TurnGala, Bewegung ins Land zu tragen. Jetzt wird es persönlich. Wie sieht es bei Ihnen mit Bewegung aus?

Aus der Jugend ist man Bewegung gewohnt. Man kommt ja auf die Welt, um sich bewegen zu wollen. Das liegt in der Natur des Menschen und der Kinder. Ich war im Fußball aktiv bis in meine 20er Jahre. Dann kamen die üblichen Fußballverletzungen und seither hat es keine Aktivitäten im Verein mehr gegeben. Aber ich hatte auch das Vergnügen mal Vorstand in einem Turnverein für vier Jahre zu sein und kennen die ganzen Sachen, die anfallen und finde es immer klasse, dass die Übungsleitenden in den Vereinen mit hoher Motivation ehrenamtlich tätig sind.

Aber selbst aktiv sind Sie nicht mehr?

Je älter man wird, umso schwieriger wird es, das Thema Bewegung anzugehen. Aber ich versuche einmal die Woche Sport zu treiben und ich bin im Moment bei der Physio mit den Füßen auf der Turn-Matte, und mache Übungen, die mich an meine Kindheit erinnern.

Haben Sie mal einen Salto gemacht?

Jeder bringt unterschiedliche Begabungen mit und meine war jetzt nicht das Gerätturnen. Ich habe vor Jahren mal ein Rad gemach, aber den Salto habe ich lieber ins Wasser gemacht als auf dem Boden.

Sie waren bereits öfter bei der TurnGala live dabei. Was begeistert Sie persönlich an der Show?

Die TurnGala ist ein besonderes Ereignis für alle die live dabei sind.  Hier kommen Omas und Opas mit ihren Enkelkindern. Ganze Familien kommen. Groß und Klein. Und die Show ist ja so organisiert, dass jeder auf seine Kosten kommt. Kinder sehen andere Kinder. Erwachsene sehen Spitzenathleten. Die Kombination aus Spitzensport und Amateursport ist ein tolles Konzept und wenn man sieht, wie viele Menschen jedes Jahr kommen, dann kommt das wirklich gut an.

Die Show findet jedes Jahr unter einem anderen Motto statt. Haben Sie ein Motto, oder ein Showact, der Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

Ich blicke auf viele Jahre der TurnGala zurück und mir gefällt jedes Jahr besonders die Einbindung der örtlichen Vereine. Wir als Bank wollen mit unserer Förderung der TurnGala gezielt junge Kinder dazu animieren, sich zu bewegen und sich zu präsentieren und wenn man dann die lachenden Gesichter sieht, auch wenn ab und zu mal etwas schief geht, sind am Ende alle total happy, das Publikum und die Mädels und Jungs. Das ist immer das Beeindruckendste. Und wenn man so lange zurückblickt, gibt es so viele schöne Ereignisse, aus denen man keines herausgreifen will, weil es jedes Mal eine gelungene Veranstaltung ist.

Welche drei Worte kommen Ihnen bei der TurnGala direkt in den Sinn?

Bei der Turn Gala kommt mir sofort in den Sinn Begeisterung, viel Freude und Spaß und jung und alt gemeinsam.

Wann werden Sie dieses Jahr bei der TurnGala sein?

Die TurnGala steht bei mir immer fest im Kalender drin und dieses Jahr wird es ein Besuch in Stuttgart am 8. Januar.

Kommen Sie mit Ihrer Familie?

Meine Kinder sind schon ein bisschen älter, deshalb sind jetzt meine Enkelkinder an der Reihe. Die TurnGala ist in der Regel aber eine Möglichkeit, dass die gesamte Familie einmal zusammenkommt, wenn es sich einrichten lässt. Dieses Jahr geht meine Familie vermutlich nach Freiburg, da sie dort ansässig ist. Aber sie freuen sich immer, wenn ich sage, dass es die TurnGala gibt und ich freue mich, dass sie dieses Jahr wieder stattfinden kann.

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