Deutsche RSG Gruppe testet in Brasilien

Nach der verpassten direkten Olympia-Qualifikation befindet sich sich die RSG Gruppe Deutschland von Freitag bis Sonntag in Brasilien. Eine Einladung zum Turnier in Vitoria macht es möglich.

Nach der verpassten direkten Olympia-Qualifikation befindet sich sich die RSG Gruppe Deutschland von Freitag bis Sonntag in Brasilien. Eine Einladung zum Turnier in Vitoria macht es möglich.

Die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Espirito Santo liegt circa 400 Kilomter nördlich von Rio de Janeiro, wie im kommenden Jahr die Olymp0sichen Spiele stattfinden. Bisher ohne deutsche Beteiligung. Das Einladungsturnier in Vitoria soll nun aber wenn es nach dem Wunsch des deutschen Teams gehen , erst der Anfang sein. "Aller guten Dinge Sind drei", sagt der Schmidener Standortmanager Michael Breuning. Im Frühjahr soll nach dem Testevent in Rio und der gelungenen Qualifikation dann eben noch Olympia an gleicher Stelle folgen.

Am Dienstag ist das Team mit den sechs WM-Teilnehmerinnen Anastasija Khmelnytska, Daniela Potapova, Darja Sajfutdinova, Julia Stavickaja, Sina Tkaltschewitsch und Rana Tokmak sowie der WM-Ersatzgymnastin Natalie Hermann nach Brasilien geflogen. „Das ist eine Gelegenheit, dort schon mal reinzuschnuppern und das Klima kennenzulernen“, sagt Michael Breuning. Möglich ist das, weil der brasilianische Verband die gesamten Kosten übernimmt. Die Finanzierung wäre ansonsten so kurzfristig und so spät im Jahr kaum zu stemmen gewesen – für eine Turnierreise innerhalb von Europa sind ja schon gleich mal 10 000 Euro zu rechnen für die ganze Formation samt Entourage.

Die neue Trainerin Ekaterina Dulamova, die seit Anfang des Monats die Verantwortung hat, gibt in Vitoria ihr Wettkampfdebüt. „Ich habe einen guten Eindruck von ihr. Sie macht klare Ansagen und auch drumherum außerhalb der Halle viel“, sagt Michael Breuning über die 36-jährige Bulgarin, die zuletzt in Griechenland tätig war.

Die Nationalgruppe wird in Vitoria erstmals ihre überarbeiteten Choreografien zeigen. „Alle sind motiviert und arbeiten gut miteinander“, sagt Michael Breuning. „Man muss jetzt sehen, wie die neuen Inhalte gesehen und bewertet werden – das wird eine wichtige Erkenntnis sein. Deshalb ist es gut, dass es jetzt vor Weihnachten noch dieses Turnier gibt.“

 

In Vitoria startet das DTB-Team mit Anastasija Khmelnytska, Daniela Potapova, Darja Sajfutdinova, Julia Stavickaja, Sina Tkaltschewitsch, Rana Tokmak und Natalie Hermann. „Das ist eine Gelegenheit, dort schon mal reinzuschnuppern und das Klima kennenzulernen“, sagt Michael Breuning.

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