Challenge Cup: Bui mit zwei Mal Silber

STB-Athletin Kim Bui bringt zwei Silbermedaillen vom World Challenge Cup in Sao Paulo/BRA mit. Sowohl am Boden als auch am Stufenbarren landete sie auf dem zweiten Platz und ließ viele internationale Konkurrentinnen hinter sich.

STB-Athletin Kim Bui bringt zwei Silbermedaillen vom World Challenge Cup in Sao Paulo/BRA mit. Sowohl am Boden als auch am Stufenbarren landete sie auf dem zweiten Platz und ließ viele internationale Konkurrentinnen hinter sich.

Am letzten Finaltag konnte Bui (MTV Stuttgart) die bisherige Bilanz noch einmal deutlich verbessern: Am Boden schraubte sich die 27-Jährige mit 13,55 Punkten auf den zweiten Rang; allein die Brasilianerin Daniele Hypolito konnte sich mit 13,95 Punkten vor der DTB-Vertreterin platzieren.

Schon am Samstag hatte Bui in der Entscheidung am Stufenbarren mit 14,50 Punkten einen geteilten zweiten Platz erobert - gemeinsam mit der Brasilianerin Rebeca Andrade. Es siegte Jessica Lopez aus Venezuela (14,65). Auch Michelle Timm (SC Berlin) verdiente sich eine Silbermedaille und die damit verbundenen 600 Schweizer Franken. Die 18-Jährige musste sich am Sprung mit 13,85 Punkten ebenfalls lediglich Hypolito (14,125) geschlagen geben.

Die deutschen Männer gingen dagegen leer aus: Für die besten Platzierungen sorgte Andreas Bretschneider am Boden (14,75), am Sprung (13,575) sowie am Reck (14,60), wo er jeweils Vierter wurde. Dabei begeisterte der 26-Jährige am Königsgerät laut DTB-Sportdirektor Wolfgang Willam mit einem "perfekten Bretschneider", dem spektakulären Flugteil, dessen Erfinder der Chemnitzer ist. Allerdings blieb Bretschneider, den Schulterprobleme plagten, dann bei einem viel einfacheren Element hängen und musste absteigen.

Auch Lukas Dauser patzte an seinem Spezialgerät. Der Vorjahressieger wagte am Barren die schwere Übung, mit der er sich auf einen D-Wert von 7,1 steigern und damit in die Top vier der Welt vorarbeiten könnte, wie Willam sagte.  Doch beim Tsolakidis brach er ein und musste das Gerät verlassen. Mehr als Rang acht mit 12,90 Punkten war damit nicht drin. So blieb ein mit zwei weiteren Turnern geteilter fünfter Platz am Boden (14,35) diesmal das beste Ergebnis des 22-Jährigen.

Willam verbuchte in seiner Bilanz Buis "gelungenes Comeback auf internationaler Bühne" als positivsten Punkte. Nach ihrem Kreuzbandriss habe die Stuttgarterin sich stark und als Anwärterin auf einen Platz im Olympiateam präsentiert. Auch Timm sei "sehr solide" aufgetreten, konnte ihren Finalplatz am Stufenbarren allerdings nicht antreten, da sie sich beim Einturnen am Nasenbein verletzte.

Für die Männer sei der neuerliche Ausflug ins Olympialand derweil als "Test vor dem Großereignis" in einer "Probier- und Aufbauphase" zu werten, bei dem das Risiko nicht gescheut wurde.

Ergebnisse unter gibt es hier.

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