Berezko-Marggrander in Top-Form

Die Deutsche Meisterin Jana Berezko-Marggrander belegte in den Grand Prix Finalwettkämpfen des 15. Berlin Masters mit den bisher höchsten Wertungen ihrer Karriere die Plätze 7 und 8. Gruppe landet im Mehrkampf auf Platz 5.

Die Deutsche Meisterin Jana Berezko-Marggrander (TSV Schmiden) belegte in den Grand Prix Finalwettkämpfen des 15. Berlin Masters mit den bisher höchsten Wertungen (jeweils 17,550) ihrer Karriere die Plätze 7 (Band) und 8 (Keulen). Den 9. Platz erreichte sie im Finale Reifen und im Finale Ball.

Vor 1.800 begeisterten Zuschauern des Jubiläumsturniers präsentierte sich die 19-Jährige, die mit Wild Card des Ausrichters als neunte Starterin in die vier Finals gegangen war, in dem Weltklassefeld in ausgezeichneter Form.


Margarita Mamun, mehrfache Gerät- und Mannschaftsweltmeisterin, war nach ihrem Mehrkampfsieg auch die überragende Gymnastin der Finals: Sie gewann mit Reifen, Ball und Keulen und musste nur im Finale mit Band der Weißrussin Melitina Staniouta, Vize-Europameisterin mit diesem Gerät, den Vortritt lassen.


Im Gruppen-Wettkampf des 15. Berlin Masters konnte sich die deutsche Nationalmannschaft Gruppe, zuvor Fünfte im Mehrkampf, steigern und gewann Bronze im Finale der Übung mit 5 Bändern hinter Weißrussland und Israel. In der Übung mit 2 Reifen/6 Keulen belegte die Gruppe Rang 5. Dieses Finale entschied die Gruppe aus Russland vor Weißrussland und Israel für sich.


Rana Tokmak, Kapitänin der Deutschen Nationalmannschaft Gruppe: "Wir sind sehr zufrieden mit unserer Leistung und dem dritten Platz im Finale mit dem Band, besonders da uns in der Qualifikation ein paar kleine Fehler unterlaufen sind. Dieser Erfolg ist ein Ansporn für die bevorstehenden Wettbewerbe bei den Europäischen Spielen in Baku und für die Vorbereitung auf die WM in diesem Jahr in Stuttgart."


DTB-Cheftrainerin und Teamchefin Dr. Katja Kleinveldt (Berlin) zog für das deutsche Team ein positives Fazit: „Nach den schwierigen letzten Monaten hat Jana Berezko-Marggander hier ihre alte Form überboten, hat mit extremer Gerätstabilität die besten Mehrkampfpunkte in diesem Olympiazyklus erreicht.Gemeinsam mit ihrer neuen Trainerin Natallia Raskina ist sie auf dem richtigen Weg zur Weltmeisterschaft im September in Stuttgart. In dieser Form ist sie eine ernst zu nehmende Anwärterin auf die direkte Olympia-Qualifikation.
Die Gruppe war hier nicht ganz fehlerfrei, hat mit einer beherzten Leistung den dritten Platz im Finale erreicht. Wir müssen weiter an der Präzision mit den Geräten arbeiten und am körpertechnischen Inhalt feilen. Was die Choreographien und das technische Niveau angeht, ist die Gruppe gut für eine direkte Olympia-Qualifikation in Stuttgart.“

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