14. Platz im Mehrkampf Italien

In der Übung mit fünf Reifen kam die Formation auf 16,55 Punkte und ist als Elfter dritter Ersatz für das Gerätefinale am Sonntag. Beim Vortrag mit drei Bällen und zwei Reifen schlichen sich derweil gleich drei größere Fehler ein: 14,65 Punkte bedeuteten Platz 16 im Klassement und in Summe 31,20 Zähler im Zweikampf.

„Das war noch nicht der große Wurf“, kommentierte DTB-Sportdirektor Wolfgang Willam. „Wir hatten uns ein bisschen mehr versprochen.“ Aber auf den gezeigten Übungen lasse sich aufbauen. Die Gruppe war nach den Olympischen Spielen in Rio, wo sie den zehnten Platz belegt hatte, anders zusammengesetzt worden und musste sich neu zusammenfinden. Zudem beeinträchtigten Verletzungsprobleme die Vorbereitung, und in Julia Stavickaja wurde kurzfristig eine Gymnastin reaktiviert, die eigentlich ihre Karriere in der Nationalmannschaft schon beendet hatte. Entsprechend fehlt es noch an Stabilität.

Weltmeister wurde Russland mit 37,70 Punkten vor Bulgarien (36,95) und Japan (36,65). In der deutschen Gruppe standen Natalie Hermann (Bremen 1860), Daniela Huber (TV Rehlingen), Julia Stavickaja (Bremen 1860), Alexandra Tikhonovich (Berliner TSC) und Sina Tkaltschewitsch.  

Die Titelkämpfe sind für die DTB-Gymnastinnen damit beendet, „Sie haben gezeigt, dass wir im Umbau und Neuaufbau sind“, sagte Willam. „Die Erfolgsaussichten hatten wir deshalb auch nicht so hoch angesetzt.“

Lea Tkaltschewitsch (TSG Neu-Isenburg) und Noemi Peschel (TSV Schmiden) haben bei den Einzelwettkämpfen der RSG-Weltmeisterschaften in Pesaro (Italien) den Sprung in die Finals nicht geschafft.
Bei der zweitägigen Qualifikation kam die Hessin Tkaltschewitsch im Mehrkampf auf 53,85 Punkte. Das bedeutete Rang 39. Ihre Trainingskollegin belegte mit 47,00 Zählern den 68. Platz.

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