Schon lange ehe die "Rhythmische Sportgymnastik" (heute: Gymnastik/RSG) olympischen Rang erhielt, baute der STB in Fellbach-Schmiden für diese Disziplin einen Stützpunkt auf, der nach und nach den Rang eines Leistungszentrums und 1984 den eines Bundesstützpunktes (2009 ist 20-jähriges Jubiläum!) erhielt. Vom Landessportverband (LSV) Baden-Württemberg erhielt der Standort die Auszeichnung "Regionales Spitzensportzentrum". Das Schmidener Zentrum entwickelte sich zur bundesweit führenden Einrichtung im Gymnastik-Einzel. Magdalena Brzeska sei als eine besonders populäre Ahtletin aus dieser Zeit herausgegriffen. Sie ist noch heute in der Werbung und im Fernsehen das "Gesicht" der RSG schlechthin.
Im Bereich der Weltklasse sind andere Nationen Deutschland in der RSG enteilt. Das führte beim Deutschen Turner-Bund im Jahre 2008 zu einer Kurskorrektur. Der Schwerpunkt wurde hier fortan auf die Gruppe gelegt. In einem Bewerbungsverfahren erhielt im gleichen Jahr der Bundesstützpunkt Fellbach-Schmiden den Zuschlag als Nationalmannschaftszentrum. Hier reift nun das Team heran, das Deutschland bei den Weltmeisterschaften 2009 und 2011 sowie - falls es sich bei der WM dafür qualifiziert - für Olympia 2012 in London vertreten soll. Erfolgreich ist auch die Juniorinnen-Gruppe aus Fellbach-Schmiden. Sie schaffte die nationale Qualifikation für die EM 2009 in Baku.
Gruppen-Cheftrainerin am Nationalmannschaftszentrum ist Natascha Stepanova, Teamchefin Ekaterina Kotelnikovfa, Choreograph der Ballettmeister Vladimir Konkov. Cheftrainerin des Stützpunktes in Fellbach-Schmiden ist Galina Krilenko.
Die positive Entwicklung der RSG in Fellbach-Schmiden ist eng verbunden mit dem ehrenamtlichen Engagement der dortigen "Macher" - Ingrid Bauer-Bürkle und Michael Bürkle.
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