Gymnastik / RSG

Wettkampfgymnastik – das ist die Verbindung von Bewegung und Musik, bei der gleichzeitigen Handhabung der Handgeräte. Das derzeitige Wettkampfprogramm der P-Stufen (P1-P9) umfasst Pflichtübungen mit den Handgeräten Seil, Reifen, Ball, Keulen und Band.
Die Wettkämpfe werden als Einzel- und als Mannschaftswettkämpfe (ab P5/P6) durchgeführt.
Die Wettkampfgymnastik ist eine typische Sportart für Mädchen. Es können jedoch auch männliche Sportler Wettkampfgymnastik betreiben (mit den Übungen Seil, Stab, Keulen und Medizinball).

Die RSG ist die leistungssportorientiere Form der Wettkampfgymnastik.

Die Stärke der RSG ist die Verbindung von Bewegung und Musik bei gleichzeitiger Handhabung des Gerätes. RSG ist vor allem durch tänzerische und akrobatische Elemente gekennzeichnet und erfordert in hohem Maß Körperbeherrschung und Konzentration. Die Rhythmische Sportgymnastik wird immer mit Handgeräten und Instrumentalmusik ausgeübt. Fünf Geräte stehen zur Auswahl: Seil, Ball, Reifen, Keulen und Band. Vier davon werden vom Internationalen Turnverband für jeweils zwei Jahre für den Einzelwettbewerb festgelegt. Das fünfte Gerät kommt dann im Gruppenwettbewerb zum Einsatz.

Die ersten Wettkämpfe der Rhythmischen Sportgymnastik fanden 1948 in der UdSSR statt. Heute werden alle zwei Jahre Weltmeisterschaften ausgetragen.

Änderungen der P-Stufen

Die P-Stufen in der Wettkampfgymnastik wurden mit kleinen redaktionellen Veränderungen versehen, die in der Broschüre nachgelesen werden können