Hindermann Eliteschülerin des Jahres

19.01.10

Bei der Übergabe eines Schecks durch Sparkassen Finanzgruppe an die Eliteschule des Sports Stuttgart, ist die Turnerin Marie-Sophie Hindermann mit dem Titel „Eliteschülerin des Jahres“ als herausragende Sportlerin an der Eliteschule Stuttgart ausgezeichnet worden.

 

Hindermann auch auf Bundesebene Eliteschülerin des Jahres
Erstmals zeichneten die Sparkassen-Finanzgruppe als Olympiapartner Deutschland und der Deutsche Olympische Sportbund in diesem Jahr die Eliteschüler des Jahres auch auf Bundesebene aus, die durch besondere Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben. Auch hier erlangte Hindermann neben der Kanutin Franziska Weber die Auszeichnung. In der Begründung heißt es, "die Spitzensportlerinnen sind sportlich überaus erfolgreich und gleichzeitig sehr gut in der Schule. Durch ihre Zielstrebigkeit und ihre professionelle Einstellung sind sie außerdem Vorbild für die Mitschüler. Weil sie zu alldem auch hervorragende Aussichten auf eine erfolgreiche Olympiateilnahme habe, zeichnen wir sie in diesem Jahr als Eliteschüler des Jahres aus“, sagte Werner Netzel, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), bei der Preisverleihung. Die Auszeichnung wurde anlässlich des Neujahrsempfangs des DOSB im Frankfurter Römer am 22. Januar vergeben. 

Die „Eliteschüler des Jahres“ 2009 in Baden-Württemberg

  • Furtwangen: Benedikt Doll - Biathlon
  • Freiburg: Nadine Weinauge - Ringen
  • Heidelberg: Franziska Jansen - Schwimmen
  • Stuttgart: Marie-Sophie Hindermann - Turnen
  • Tauberbischofsheim: Sascha Kahl - Fechten

Eliteschulen des Sports erhalten 55.000 Euro von der Sparkassen-Finanzgruppe

Die Sparkassen-Finanzgruppe stellt in diesem Jahr den Eliteschulen des Sports in Stuttgart, Freiburg, Furtwangen, Heidelberg und Tauberbischofsheim zur Unterstützung ihrer Arbeit Fördermittel von rund 55.000 Euro zur Verfügung. Die Eliteschulen des Sports sind jeweils Verbünde zwischen Schulen und Sporteinrichtungen.

Der Präsident des Sparkassenverbands Baden-Württemberg, Peter Schneider MdL, übergab am 18.01.10 den Scheck an die Eliteschule des Sports Stuttgart. Diese wird wie alle weiteren 39 Eliteschulen im gesamten Bundesgebiet von der Sparkassen-Finanzgruppe als einzigem Förderer aus der Wirtschaft unterstützt.

Der Minister für Kultus, Jugend und Sport, Helmut Rau MdL, freute sich mit der Eliteschule des Sports Stuttgart über die Unterstützung der Sparkassen-Finanzgruppe. Er unterstrich die Bedeutung der Eliteschulen des Sports: „Sie sind ein Erfolgsmodell und haben viele erfolgreiche Leistungssportler hervorgebracht. Die Partnerschulen mit dem Prädikat Eliteschule des Sports ermöglichen es den Jugendlichen, Sport und Schule bestmöglich aufeinander abzustimmen.“ Der Status der Eliteschulen wird nur jeweils für vier Jahre vergeben und im Rhythmus der Olympischen Spiele überprüft. So wird die hohe Qualität gewährleistet. Die Partnerschulen in Stuttgart gehören seit 2002 zum Kreise der Eliteschulen. „Hier werden künftige Spitzenathleten sowohl schulisch als auch sportlich ausgezeichnet gefördert“, erklärte Rau.

Die Eliteschule des Sports Stuttgart erhält 8.500 Euro. Damit soll der Transport der Eliteschüler zwischen den Schulen, dem Internat und den Trainingsstätten verbessert sowie die Computerausstattung des Internats ergänzt werden. Die Eliteschule des Sports beim Olympiastützpunkt (OSP) Stuttgart besteht aus einem Verbundsystem, dem folgende Partnerschulen angehören: Schickardt-Gymnasium, Wirtemberg-Gymnasium, Lindenrealschule, Cotta-Schule, Lerchenrainschule und die Merz-Schule.

„Die Unterstützung der Sparkassen-Finanzgruppe trägt dazu bei, dass wir hervorragende Rahmenbedingungen im Olympiastützpunkt Stuttgart haben. Junge Athletinnen und Athleten finden bei uns ein tolles Umfeld vor und können ihre schulische Ausbildung mit dem Leistungssport in Einklang bringen“, sagte der Vorsitzende des OSP-Trägervereins, Klaus Tappeser. Mit weiteren Investitionen am OSP sollen die Trainingsbedingungen nach und nach verbessert werden.

Die „Eliteschulen des Sports“ bieten den jungen Sporttalenten einen Verbund von Leistungssport, Schule und Wohnen. So können sich die Sportlerinnen und Sportler auf Spitzenleistungen im Sport vorbereiten und gleichzeitig ihre schulische Ausbildung abschließen. „Die Unterstützung dieser wichtigen Nachwuchsförderung hat für die Sparkassen-Finanzgruppe einen besonders hohen Stellenwert“, erläutert Peter Schneider MdL, Präsident des Sparkassenverbands Baden-Württemberg anlässlich der Scheckübergabe. „Nur wenn gewährleistet werden kann, dass Sport und Schule erfolgreich miteinander verknüpft werden, wird es langfristig auch gelingen, die jungen Nachwuchsathleten für den Leistungssport dauerhaft zu begeistern“, so Schneider.

Stuttgarts Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport, Dr. Susanne Eisenmann, hob hervor, dass die Förderung des Leistungssports ein wichtiger Teil der Stuttgarter Sportförderung ist. „Wir können uns daher freuen, dass die bestehende, sehr gute Infrastruktur in den nächsten Jahren mit dem Stadion Festwiese, der neuen Sportveranstaltungshalle und durch die Modernisierung der Molly-Schauffele-Halle weiter verbessert wird“, so Eisenmann. „Die Verbindung der Sportstätteninfrastruktur mit der vorbildlichen Arbeit an den Eliteschulen und am Olympiastützpunkt stellt die Basis für die Förderung des Leistungs- und Spitzensport dar.“ Erfolge sind kein Zufall und nicht ausschließlich eine Frage des Talents, sondern sie sind „förderbar“.

Das Ergebnis dieser Förderung kann sich sehen lassen. Die über Baden-Württemberg hinaus bekannten ehemaligen Schüler der „Eliteschulen des Sports“ – u. a. Skispringer Sven Hannawald, die bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften erfolgreiche Fechterin Sabine Bau sowie Fußball-Profi Mario Gomez – belegen dies eindrucksvoll. Bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 waren rund ein Drittel der Athleten Schüler oder ehemalige Schüler von Eliteschulen.

Sport ist ein wichtiges Bindeglied der Gesellschaft. Er stärkt den Zusammenhalt und schafft Vorbilder. „Deshalb unterstützen wir den Sport auch insgesamt, d.h. national wie regional, wir fördern den Nachwuchssport ebenso wie den Spitzen- und Breitensport. Die Mischung ist uns wichtig“, betont Peter Schneider und wünscht den Eliteschulen bei ihrer Arbeit und den Nachwuchsathleten bei ihren Wettkämpfen viel Erfolg.

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