KADERLEHRGANG 2016

Zum diesjährigen Kaderlehrgang des Jahrgangs u14 männlich gibt es hier die EINLADUNG

SICHTUNGSLEHRGANG 2015 / 2016

Sämtliche Wettbewerbe der Auswahlmannschaften sind schon längst wieder mal sehr erfolgreich  bestritten worden. Um auch im Jahr 2016 wieder eine schlagkräftige Truppe beinander zu haben, finden jetzt schon die Sichtungslehrgänge statt.

Talentierten und ehrgeizigen Faustballern wird hier der Weg geebnet, ihr Können auch überregional zu zeigen und später vielleicht auch mal ganz vorne mitspielen zu können.

Hier die AUSSCHREIBUNG und das MELDEFORMULAR.

Die männliche U14 des STB 2015

Die U14m des STB 2015

In diesem Jahr wurde der STB von diesen Jungs auf dem Photo zu sehen wie immer erfolgreich vertreten!

Team für Deutschlandpokal steht !

Viele Termine und die Sommerferien haben es dem STB-Trainerteam Mayer/Bechtle nicht gerade einfach gemacht ihren Kader zusammen zustellen. Deshalb wurden in den Sommerferien 2 Lehrgänge durchgeführt, damit das Trainerteam nochmals jeden Spieler unter die Lupe nehmen konnte. Der Kader, der die STB-Farben hoffentlich genauso erfolgreich vertreten wird, wie in den verganganen Jahren, setzt sich aus Spielern der Vereine TV Vaihingen/Enz, TSV Calw, TV Hohenklingen und NLV Vaihingen zusammen.

Dritte perfekte Saison in Folge für die männliche U14

Noch etwas nass vom gerade gewonnenen Finale.

„Die männliche U14 hatte 2010 mit zwei Titeln einen Erfolg, der sich so schnell sicherlich nicht wiederholen lässt.“, ist weiter unten in einem Bericht zum Saisonstart 2011 zu lesen. Gemeint ist der doppelte Titelgewinn beim Jugenddeutschlandpokal und beim Jugendeuropacup in 2010.
Die Vorhersage von damals hatte allerdings nicht lange Bestand. 2011 gelang der STB-U14 bei beiden Turnieren die Titelverteidigung. Nach der Saison 2012 sieht die Erfolgsbilanz der schwäbischen C-Jugend noch beeindruckender aus. Mit zwei weiteren Titelverteidigungen gelang den „kleinen Jungs“ der Doppel-Hattrick.
Beim Jugenddeutschlandpokal am 22. und 23.09.2012 in Dresden setzten sich Moritz Pfrommer, Lucas Gruner (beide TSV Calw), Jan Löhnert (TSV Gärtringen), Kai Fiechtner (NLV Vaihingen), Johannes Jungclaussen, Timo Rommel, Jakob Kilpper (alle TV Vaihingen) und Michael Wolff (TSV Grafenau) gegen ihre Gruppengegner Hessen, Baden und Mittelrhein recht souverän durch. Lediglich im zweiten Satz gegen Baden wurde es mit 14:12 einmal wirklich spannend. In der Zwischenrundengruppe gewann die schwäbische U14 mit 11:9 und 11:6 gegen Sachsen und anschließend mit 11:5 und 11:4 gegen den Rekordmeister aus Niedersachsen.
Im anschließenden Finale stand das Team von Trainer Kolja Meyer und Betreuer Tobias Rommel dem Favoriten in dieser Klasse aus Schleswig-Holstein gegenüber. Im Team aus dem hohen Norden stach ein Spieler ganz besonders heraus. Angreifer Rouven Kadgien, der wenig zuvor mit seinem Verein dem VfL Kellinghusen Deutscher Meister geworden war, ist mit Sicherheit eins der größten Faustball-Talente Deutschlands. Die Schwaben hielten allerdings mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung hervorragend dagegen. Die starke STB-Defensive, die im in dieser Klasse eher ungewöhnlichen U-System agierte, hatte Kadgiens Angabe recht gut im Griff. Und Moritz Pfommer, der in diesem Spiel deutlich über seine vorherige Leistung hinauswuchs, erledigte den Rest. Mit einer unglaublichen Stimmung aus den eigenen Reihen und einem wahnsinnigen Kampfgeist ließen die Schwaben ihren Gegnern keine Chance ins Spiel zu finden und überrollten diese regelrecht mit 11:6 und 11:3.
Zwei Wochen später am 6. und 7. Oktober stand mit dem Jugendeuropacup in Münzbach (AT) der zweite Saisonhöhepunkt für die STB-Auswahlteams an. Meyer setzte im Wesentlichen wieder auf die Spieler vom Deutschlandpokal. Lediglich Max Winkler war für Jakob Kilpper neu ins Team gekommen. Die Mannschaft, die in Dresden ohne Satzverlust geblieben war, verlor hier gleich den Auftaktsatz gegen Bayern, konnte sich aber im zweiten Satz steigern und noch ein Unentschieden herausholen. Während die Schwaben in den weiteren Spielen gegen die Verbände Salzburg, Vorarlberg, St.Gallen-Appenzell und Baden ungeschlagen blieben, gab Bayern gegen Baden noch einen weiteren Satz ab, sodass die STB-Jungs als Gruppensieger direkt fürs Halbfinale qualifiziert waren. Als Gegner setzte sich im Viertelfinale Niedersachsen gegen Salzburg durch. Der erste Satz des Halbfinales war gegen in der Offensive zu drucklos agierende Niedersachsen trotz Regens eine recht klare Angelegenheit. Im zweiten Satz hatte Niedersachsens Angreifer Christos Michalakis seine Hemmungen abgeschüttelt und ließ der schwäbischen Defensive mit gut platzierten und sehr druckvollen Angaben ein ums andere Mal keine Chance. Moritz Pfrommer vom TSV Calw, spielte auf der Gegenseite aber ähnlich effektiv und hielt sein Team im Rennen. Bei Matchball Schwaben gelang es Lukas Gruner eine gegnerische Angabe zu entschärfen Moritz Pfommer nutzte die Chance, sein Team erneut ins Finale zu schießen.
Im Endspiel traf der STB wie schon zwei Wochen zuvor in Dresden auf die Schleswig-Holstein-Auswahl, die nach einem schwachen Samstag, an dem sie sich hinter Oberösterreich und Niedersachsen gerade noch ins Viertelfinale retten konnte, einen glänzenden Sonntag erwischte. Glatt in zwei Sätzen setzte sie sich im Halbfinale gegen die Lokalmatadore aus Oberösterreich durch und auch im Finale legte sie den besseren Start hin. Während Moritz Pfrommer auf schwäbischer Seite deutlich verunsichert war, ließ Kadgien diesmal mit einer deutlich sattelfesteren Abwehr hinter sich nichts anbrennen. Schnell führte Schleswig-Holstein deutlich. Die Einwechslung von Jan Löhnert für die Angabe verbesserte zwar die Situation im Angriff, schwächte aber die Defensive. Erst als die Schwaben mit Löhnert als einzigem Angreifer spielten, kippte das Spiel. „Jan hat seine Sache besonders bei der Angabe wirklich hervorragend gemacht.“, freute sich Meyer über die Leistung des Gärtringers. Im ersten Satz gelang den Schwaben nach 2:6-Rückstand noch der Ausgleich. Am Ende hatte aber doch der Gegner das nötige Glück auf seiner Seite. Satz 2 ging mit der neuen Aufstellung an den STB und auch Satz drei schien bei 9:7 bereits entschieden. Ein Ausball, eine Fehlangabe und eine gute Abwehr von Schleswig-Holstein verwandelte die Führung aber in einen Matchball für den Gegner. Insgesamt wehrte Löhnert mit starken und fehlerfreien Angaben 4 Matchbälle nacheinander ab. Kadgien brachte sein Team aber immer wieder in Führung. Bei 13:14 setzte Meyer mit der Einwechslung von Moritz Pfrommer wieder auf die defensivere Aufstellung. Pfrommer glich mit einem Angabenpunkt zum 14:14 aus, Johannes Jungclaussen wehrte den nächsten zu vorsichtig gespielten Aufschlag von Kadgien ab, das Zuspiel von Tobias Rommel landete genau auf der Leine und Moritz Pfrommer entschied dieses an Spannung nicht zu überbietende Finale zu Gunsten des Schwäbischen Turnerbundes, indem er den Ball unholbar kurz im Gegenfeld platzierte.
Damit sind die „kleinen Jungs“ des STB jetzt bereits seit 3 Jahren ungeschlagen und haben es als einziges Team überhaupt geschafft 3 Deutschlandpokale und 3 Jugendeuropacups in Folge zu gewinnen. Diese Erfolgsgeschichte spricht für die hervorragende Jugendarbeit, die in den STB-Vereinen betrieben wird.
Zur nächsten Saison werden 11 Spieler altersbedingt in die U16 wechseln. 6 Spieler des 2012er-Kaders dürfen auch nächstes Jahr noch spielen. Um den Kader wieder auf Sollstärke von ca. 14-18 Spielern zu bringen, findet am 13.10.2012 von 10:00-16:00 Uhr in Stammheim ein Sichtungslehrgang statt, zu dem 22 Spieler durch ihre Vereinstrainer gemeldet wurden. Die weiteren Kaderlehrgänge werden erst in der Sommersaison stattfinden.

Die männliche U14 des STB ist Deutscher Meister und Europapokalsieger

Nachdem das Jahr 2010 für die männliche U14 des Schwäbischen Turnerbundes mit dem Titel bei der Deutschen Meisterschaft und beim Europapokal bereits optimal gelaufen ist, hat die Mannschaft in 2011 überraschend ein weiteres perfektes Jahr hingelegt und beide Titel verteidigt. Am 10./11.09.2011 gewann das Team in Bredstedt (Schleswig-Holstein) den nationalen Titel und trug mit dem Finalsieg gegen die Heimmannschaft sogar zum ersten Sieg für den STB in der Gesamtwertung seit 10 Jahren bei. Spieler: Jaro Jungclaussen (TV Vaihingen, Jahrgang: 97, Angriff), Nico Müller (TSV Grafenau, 97, Angriff), Moritz Pfrommer (TSV Calw, 98, Angriff), Philipp Kübler (TSV Calw, 97, Abwehr), Nick Stoll (TSV Calw, 97, Zuspiel), Tobias Lutz (TSV Dennach, 97, Abwehr), Johannes Jungclaussen (TV Vaihingen, 99, Abwehr), Timo Rommel (TV Vaihingen, 98, Abwehr)
Drei Wochen später, am 01./02.10.2011 setzte sich das Team in Frauenfeld (CH) auch noch gegen die internationale Konkurrenz durch und gewann in einem spannenden Finale gegen Oberösterreich den Europapokal in der männlichen U14. In der Gesamtwertung mussten sich die Schwaben hier den Mannschaften aus Oberösterreich und aus Niedersachsen geschlagen geben.
Dass die "kleinen Jungs" des STB auch 2011 wieder auf eine sehr starke Defensive setzen konnten, war schon vor dem ersten Lehrgang abzusehen. Eine große Lücke hatte aber Ausnahmeangreifer Michael Ochner, der altersbedingt in die U16 wechseln musste, hinterlassen. Jaro Jungclaussen vom TV Vaihingen/Enz, der 2009 und 2010 noch als Abwehrspieler im STB-Kader stand, hat sich aber zu Saisonbeginn das Ziel gesetzt, diese Lücke zu schließen und dieses Ziel mit unglaublichem Ehrgeiz verfolgt. Er hat im Verein wöchentlich 2 Trainingseinheiten mit der U14 und 2 Trainingseinheiten mit der U18 absolviert und zusätzlich noch viel Zeit in das individuelle Ausdauer-, Kraft- und Beweglichkeitstraining investiert. Die Rechnung ging für ihn und das STB-Team auf. Eine wahnsinnige Entwicklung führte zu einer Leistung, die vor einem Jahr kaum einer für möglich gehalten hätte und der STB war dadurch sowohl defensiv als auch offensiv absolut konkurrenzfähig. Beim Deutschlandpokal setzte sich das Team in der Vorrunde gegen Hessen, Schleswig-Holstein, Sachsen und das Rheinland durch. Im Viertelfinale gewann der STB mit 2:1 gegen Bayern, im Halbfinale ebenfalls mit 2:1 gegen die Pfalz und im Finale mit 2:0 gegen Schleswig-Holstein.
Etwas getrübt wurde die Freude über die Titelverteidigung durch die Verletzung von Mannschaftskapitän Philipp Kübler, der sich im Finale bei einem Hecht den Unterarm gebrochen hat. 3 Wochen Gips ordnete der Arzt im Flensburger Krankenhaus an. Da stand für Philipp Kübler, der zuvor die letzten Spielzüge des Finales mit gebrochenem Arm zuendegespielt und anschließend sogar noch unter Schmerzen den Pokal entgegengenommen und in die Höhe gerissen hatte, sofort fest: "Beim Europapokal spiele ich wieder." Und tatsächlich gab der Arzt zuhause grünes Licht. Am 30.09. kam der Gips ab und am 01.10. stand der Abwehrspieler wieder mit seinem Team auf dem Spielfeld.
Die Vorrunde beim Europapokal gegen St. Gallen/Appenzell, Thurgau und Salzburg überstand das STB-Team ohne Satzverlust und auch das Halbfinale gegen den Niedersächsischen Turnerbund hatten die Schwaben recht fest in der Hand. Ähnlich souverän war der Finalgegner aus Oberösterreich, der gleich zwei herausragende Angreifer in seinem Team hatte, durchmarschiert und das obwohl dieser mit Bayern, Niedersachsen und Zürich die deutlich stärkeren Gruppengegner zugelost bekommen hatte. "Wir haben großen Respekt vor Oberösterreich und das wird sicher unser schwerstes Spiel in dieser Saison. Wir haben aber die technisch bessere Defensive und das präzisere Zuspiel, sodass ich für uns eine durchaus realistische Siegchance sehe.", so STB-Auswahltrainer Kolja Meyer vor dem Spiel.
Satz 1 ging mit 11:6 an Schwaben und auch in Satz 2 führte der STB mit 9:8 als eine Entscheidung des Schiedsrichters bei Meyer auf großes Unverständnis traf: "Jaro hat eine absolut astreine Angabe gespielt und damit auch einen Punkt gemacht. Wir hätten eigentlich mit 10:8 Matchball gehabt. Der Schiedsrichter - übrigens ein Österreicher - entschied aber auf Fußfehler. Ich war nicht der einzige, der das ganz anders gesehen hat. Selbst neutrale Zuschauer wie zum Beispiel mein Trainerkollege aus Niedersachsen haben mir bestätigt, dass das niemals ein Fußfehler war. Das war eine klare Fehlentscheidung und ich kann mir diese eigentlich nicht anders erklären, als dass es die volle Absicht des Schiedsrichters war, das Spiel zu kippen." Tatsächlich war das STB-Team nach diesem 9:9 Ausgleich völlig von der Rolle und verlor den Satz. Im dritten Satz wurde es dann nochmals wahnsinnig spannend. Ab 9:10 hatten die Oberösterreicher bis zum 13:14 fünf mal Matchball. Der STB glich aber immer wieder aus. Bei 13:14 machte der Angreifer der Oberösterreicher zunächst einen Leinenfehler. Die anschließende Angabe wehrte der gerade eingewechselte Johannes Jungclaussen ab, Nick Stoll spielte präzise zu und Jaro Jungclaussen verwandelte den Matchball mit einem langen Angriffsschlag durch die Mitte. Spieler: Jaro Jungclaussen (TV Vaihingen, Jahrgang: 97, Angriff), Nico Müller (TSV Grafenau, 97, Angriff), Moritz Pfrommer (TSV Calw, 98, Angriff), Philipp Kübler (TSV Calw, 97, Abwehr), Nick Stoll (TSV Calw, 97, Zuspiel), Tobias Lutz (TSV Dennach, 97, Abwehr), Johannes Jungclaussen (TV Vaihingen, 99, Abwehr), Lukas Gruner (TSV Calw, 98, Zuspiel)
Kaum ist die Saison 2011 vorbei, beginnen bei der U14-Auswahl bereits die Vorbereitungen auf 2012. Am 08.10. findet von 10:00 bis 16:00 Uhr in Stammheim der Sichtungslehrgang für das nächste Jahr statt. 10 Spieler aus dem 2011er Kader sind noch verblieben. 7 Spieler wechseln altersbedingt in die U16. Beim Sichtungslehrgang soll der Kader wieder auf 16-18 Spieler aufgefüllt werden. Der erste Kaderlehrgang wird dann wie immer im Frühjahr stattfinden.

Männliche U14 startet in die Saison

Die Feldsaison 2011 steht vor der Tür und die Planungen für die Vorbereitung auf den Jugenddeutschlandpokal am 10./11.09.2011 in Bredstedt (Schleswig-Holstein) sowie den Jugendeuropapokal am 01./02.10.2011 in Frauenfeld (Schweiz) sind in vollem Gange.

Die männliche U14 hatte 2010 mit zwei Titeln einen Erfolg, der sich so schnell sicherlich nicht wiederholen lässt. "Die Abwehr wird sicher nochmal bombig sein. Im Angriff werden wir ein Ausnahmetalent wie Michael Ochner in dieser Saison nicht zur Verfügung haben.", warnt Trainer Kolja Meyer vor zu hohen Erwartungen.

Tatsächlich sind aus dem Jugendeuropacup-Kader von 2010 noch vier Defensivspieler im Kader: Tobias Lutz (TSV Dennach, Jahrgang 97, Abwehr), Jaro Jungclaussen (TV Vaihingen, 97, Zuspiel), Nick Stoll (TSV Calw, 97, Zuspiel), Philipp Kübler (TSV Calw, 97, Abwehr).

Hinzu kommen fünf Spieler, die 2010 bereits im erweiterten Kader standen: Tim Störkle(TV Hohenklingen, 98, Zuspiel), Tobias Korn (TV Salmbach, 97, Abwehr), Pirmin Neuberger (TV Vaihingen, 98, Abwehr), Johannes Jungclaussen (TV Vaihingen, 99, Zuspiel), Patrick Stirner (TV Vaihingen, 98, Angiff).

Außer diesen 9 Spielern haben sich 8 weitere Talente beim Sichtungslehrgang und bei den Spieltagen der vergangenen Hallensaison eine Einladung zum ersten Kaderlehrgang vom 24.-26.06.2011 in Vaihingen/Enz verdient: Nico Müller (TSV Grafenau, 97, Angriff), Michael Wolff (TSV Grafenau, 98, Abwehr), Tobias Steffen (TSV Grafenau, 97, Angriff), Lukas Gruner (TSV Calw, 98, Zuspiel), Moritz Pfrommer (TSV Calw, 98, Angriff), Nils Niemann (TSV Gärtringen, 99, Abwehr), Nicklas Benzenhöfer (TSV Ötisheim, 98, Abwehr), Timo Rommel (TV Vaihingen, 98, Abwehr).

Ende Juni fällt für die männliche U14-Auswahl also der Startschuss. Verschiedene Leistungstests, Anregungen für individuelles Fitnesstraining, intensive Technikschulung, Laufwege und Spielsysteme, viele Spiele, Teambuilding im Freibad und die Beobachtung des Bundesligaspiels TV Vaihingen/Enz - TSV Pfungstadt sollen auf dem Programm stehen.

Außerdem soll bei diesem Lehrgang bereits eine Reduktion des Kaders auf 10-12 Spieler erfolgen.

Weiter geht es dann am 17. Juli 2011 mit dem 2. Lehrgang in Calw, wo dann der Kader für den Jugenddeutschlandpokal nominiert wird. Voraussichtlich wird es vor dem Deutschlandpokal noch ein gemeinsames Training in den Sommerferien geben. Der Kader für den Jugendeuropacup soll direkt nach dem Jugenddeutschlandpokal benannt werden.

U14-Kader für 2011 steht.

10 Spieler der erfolgreichen C-Jugend-Auswahl von 2010 dürfen auch in 2011 nochmals in der U14 spielen. Beim Sichtungslehrgang am 09.10.2010 in Degerloch füllten Kolja Meyer und Heiko Bestle ihren Kader für die nächste Saison auf 17 Spieler auf.

28 Spieler aus 14 verschienen Vereinen waren von ihren Vereinstrainern zu diesem in der Halle stattfindenden Lehrgang gemeldet worden. Kleinfeldspiele, technische Übungen, einen Sprinttest und viele Trainingsspiele nutzten die Trainer um die Spieler einerseits genau unter die Lupe zu nehmen, andererseits aber auch Hinweise und Impulse fürs Vereinstraining zu geben.

Am Ende entschieden sie sich für Nico Müller (TSV Grafenau, Jahrgang 97, Angriff), Michael Wolff (TSV Grafenau, 98, Abwehr), Lukas Gruner (TSV Calw, 98, Zuspiel), Moritz Pfrommer (TSV Calw, 98, Angriff), Nils Niemann (TSV Gärtringen, 99, Abwehr), Nicklas Benzenhöfer (TSV Ötisheim, 98, Abwehr), Timo Rommel (TV Vaihingen, 98, Abwehr).

Den DM- und den Europacup-Titel verteidigen zu können sieht Kolja Meyer als nahezu unmöglich an: "Wir hatten 2010 eine einmalige Mannschaft. Die Abwehr wird 2011 eventuell sogar noch stärker sein als dieses Jahr. Im Angriff ist aber kein Spieler in Sicht, der Michael Ochner nächste Saison gleichwertig ersetzen kann. Am ehesten kann eventuell Nico Müller an Michis Leistung herankommen. Dazu ist bis zur Feldsaison aber eine enorme Entwicklung nötig. Bis zur Feldsaison haben wir aber auch noch ein bis zwei Plätze an Spieler zu vergeben, die bis dahin bei Spieltagen oder Turnieren durch eine starke Leistung auf sich aufmerksam machen."

Voraussichtlich wird der erste Kaderlehrgang 2011 an Himmelfahrt in Vaihingen/Enz stattfinden und über zwei Tage gehen. Der zweite Lehrgang ist im Juli in Calw geplant. Der Deutschlandpokal-Kader wird dann voraussichtlich nochmals im Rahmen des STB-Zeltlagers ein eintägiges Training absolvieren.

Das von Meyer vorgegebene Ziel für 2011 ist sowohl beim Jugenddeutschlandpokal als auch beim Jugendeuropacup in die Podiumsränge zu kommen.

"Mini-Monster" gewinnen den Jugend-Europacup

Auch beim Jugendeuropacup am 2./3.10.2010 in Weil am Rhein war die männliche C-Jugend des Schwäbischen Turnerbundes nicht zu schlagen. Mit nur einem einzigen verlorenen Satz in der ganzen Saison 2010 gewann die schwäbische U14-Auswahl nach dem Titel beim Deutschlandpokal nun noch den Jugendeuropacup.

Die Mannschaft startete durchwachsen ins Turnier und verlor gleich den Auftaktsatz gegen Mitfavorit Oberösterreich mit 12:14. Trainer Kolja Meyer war mit der gezeigten Leistung in den ersten Spielen nicht zufrieden: "Wir haben bei nassem Boden zu flach abgewehrt und im Angriff unnötige Fehler produziert. Im zweiten Spiel gegen Niedersachsen wurde das leider nicht besser sondern eher noch schlimmer. Zur Leistung beim Deutschlandpokal hat uns hier noch einiges gefehlt."

Dennoch gewannen die Schwaben sowohl den zweiten Satz gegen Oberösterreich (11:9) und sicherten sich somit zumindest ein Unentschieden als auch das Spiel gegen Niedersachsen (11:6, 11:9).

Um vor Oberösterreich zu bleiben und den angestrebten Gruppensieg zu schaffen, mussten die "Mini-Monster", wie die U14-Jungs von STB-Sportwart Thomas Helber genannt wurden, ihre restlichen Sätze gewinnen und das auch noch so hoch wie möglich.

Im vorletzten Gruppenspiel gegen die Thurgau-Auswahl machte der STB mit 11:3 und 11:5 14 Bälle gut, vor dem letzten Spiel gegen Zürich-Schaffhausen fehlten aber immernoch 10 Plusbälle zum Gruppensieg. Mit 11:1 erledigten die schwäbischen Jungs das bereits im ersten Satz und mussten den zweiten nun nur noch gewinnen. Dieser Durchgang entwickelte sich aber nochmals zur Zitterpartie in dem der STB mit 11:8 nur knapp die Oberhand behielt.

Co-Trainer Heiko Bestle freute sich über die Entwicklung nach den beiden ersten Spielen: "In den Spielen drei und vier hat die Mannschaft viel konzentrierter agiert. Die Defensive brachte die gegnerischen Angriffe erheblich besser unter Kontrolle, das Zuspiel von Jaro Jungclaussen war unglaublich präzise und Michael Ochner verließ sich im Angriff nun mehr auf seine Abwehr und wartete geduldig ab, bis der Ball so gut zugespielt war, dass er risikofrei punkten konnte."

Am Sonntagmorgen mussten die Schwaben im Halbfinale erneut gegen Zürich-Schaffhausen antreten, die zuvor im Qualifikationsspiel gegen St. Gallen-Appenzell gewonnen hatten.

Der wahnsinnig gut aufgelegte Angreifer der Züricher machte dem STB das Leben sehr schwer. Mit 10 Angabenpunkten bei nur einem Fehler ließ er den Schwaben auf nassem Rasen bis zum 14:14 keine Chance in Führung zu gehen. Beim 14:14 verließen ihn allerdings die Nerven und er schlug die entscheidende Angabe zwei Meter ins Aus. Den zweiten Satz hatten der STB mit einer immer stärker werdenen Abwehr mit 11:6 deutlich besser im Griff.

Im zweiten Halbfinale verlor Oberösterreich mit 4:11 und 5:11 sehr deutlich gegen Bayern, setzte sich aber anschließend mit 2:1 Sätzen gegen Zürich durch.

Im Finale trafen also wie schon beim Deutschlandpokal Bayern und der STB aufeinander. Das Spiel begann ähnlich wie das Halbfinale. Wieder fand die Abwehr kein Mittel gegen die Angaben des Gegners. Auch verschiedene Veränderungen des Spielsystems brachten keinen Erfolg. Doch wieder hielt Michael Ochner mit hervorragend platzierten und harten Angaben dagegen. Erst kurz vor Schluss hatten die Schwaben die Aufstellung gefunden, mit der sie die gegnerischen Aufschläge in den Griff bekamen. Im U-System mit Jaro Jungclaussen in der Mitte wehrten sie kurz vor Satzende zwei entscheidende Bälle ab uns sicherten sich einen Satzball, den Bayern aber zum 14:14 abwehrte. Schwaben nahm eine Auszeit und anschließend verwandelte Michael Ochner die entscheidende Angabe leicht links von der Mitte kurz vor der Grundlinie.

Auch der zweite Satz blieb spannend doch hier lag das STB-Team durchgehend knapp in Führung. Die Abwehr schaltete sich nun voll mit ein und glänzte mehrfach durch spektakuläre Rettungsaktionen, die man in dieser Altersklasse sonst nicht oft zu sehen bekommt. Mit 11:6 holten die "Minimonster" den ersten Einzelsieg für den STB und sicherten damit für die Gesamtwertung mindestens die Punktgleichheit mit Oberösterreich. Damit musste nur noch die männliche oder die weibliche U18 ihr Finale gewinnen um den ersten Jugendeuropacup-Gesamtsieg seit 2002 nach Schwaben zu holen.

Kolja Meyer hatte vor dem Finale nicht mit dem zweiten Titel in diesem Jahr gerechnet: "Nach den ersten beiden Vorrundenspielen war ich schon skeptisch ob wir durchs Halbfinale kommen. Die Mannschaft hat sich aber von Spiel zu Spiel gesteigert und im Finale sogar noch deutlich besser gespielt als beim Deutschlandpokal. Ich bin wirklich begeistert von diesem Team, auf die Art und Weise, wie die Spieler auf den Lehrgängen und Turnieren für ihre Ziele gearbeitet haben und von dem Teamgeist, der diese Mannschaft zusammengeschweißt hat."

Die weibliche U14 gewann Bronze, die männliche U18 Silber und die weibliche U18 ebenfalls Gold.

Damit ging auch die Gesamtwertung mit 30 Punkten Vorsprung vor Oberösterreich an den STB.

Die STB-U14 hat an zwei Turnieren nur einen einzigen Satz verloren: <br> Jaro Jungclaussen, Robin Stoll, Nick Stoll, Michael Ochner, Oliver Kraut, Philipp Kübler, Tobias Lutz, Robin Dannecker.
U14-Kader für Jugendeuropacup nominiert

Am 01.-03.10. findet in Weil am Rhein der Jugendeuropacup statt. Hier wird die männliche U14-Auswahl nahezu mit dem gleichen Kader ins Rennen gehen, der Ende September die Deutsche Meisterschaft gewonnen hat. Einzige Änderung: Abwehrspieler Philipp Kübler vom TSV Calw wird den Platz von Bastian Knodel einnehmen. Ansonsten setzt das schwäbische Trainergespann Meyer/Bestle wieder auf Nick Stoll, Robin Dannecker, Robin Stoll (alle TSV Calw), Michael Ochner, Tobias Lutz, Oliver Kraut (alle TSV Dennach) und auf Kapitän Jaro Jungclaussen (TV Vaihingen): "Wir wollten die Mannschaft im Hinblick auf den Deutschlandpokal 2011 eigentlich an zwei Postionen verjüngen. Nach dem Gewinn des DM-Titels haben wir uns aber entschieden, das Team nicht zu sehr zu verändern."

Die männliche U14-STB-Auswahl ist Deutscher Meister

hvl: Heiko Bestle (Co-Trainer), Bastian Knodel, Michael Ochner, Robin Stoll, Jaro Jungclaussen, Kolja Meyer (Trainer)<br>vvl: Tobias Lutz, Oliver Kraut, Nick Stoll, Robin Dannecker<br><br>

Am 11. und 12. September startete die männliche U14-Auswahl als Favorit in die Deutsche Meisterschaft der Landesverbände in Freiberg am Neckar. Schon die Ergebnisse bei der zuvor ausgetragenen Deutschen Meisterschaft der Vereinsmannschaften, bei der der TSV Dennach den ersten und der TSV Calw den fünften Platz belegten, ließ darauf hoffen, dass der STB mit einem der stärksten Teams in die Heim-DM starten würde.

Mit Michael Ochner, Tobias Lutz und Oliver Kraut waren gleich drei Spieler des Dennacher Meisterteams im schwäbischen Aufgebot. Aus Calw waren Nick Stoll, Robin Stoll und Robin Dannecker dabei und kompettiert wurde die STB-Auswahlmannschaft durch Jaro Jungclaussen vom TV Vaihingen und Bastian Knodel vom TV Ochsenbach.

Als starke Konkurrenz erwies sich in der Vorrunde der Niedersächsische Turnerbund. Es gelang den Schwaben aber ohne Satzverlust durch die Vorrunde zu kommen und dabei sogar noch Kräfte zu schonen. Hauptangreifer Michael Ochner kam beispielsweise im dritten Vorrundenspiel gegen den Westfälischen Turnerbund gar nicht zum Einsatz. "Spätestens nach den 2:0-Siegen gegen Hessen und die traditionell starken Niedersachsen waren wir in der Favoritenrolle. Die Mannschaft ist damit aber hervorragend umgegangen. Uns war es wichtig unseren ausgeglichenen Kader zu nutzen um die entscheidenden Spieler bis zum Finale in Topform zu halten. Gegen Westfalen haben wir Michi eine Pause gegönnt und Robin Stoll hat die Angriffsposition  hervorragend ausgefüllt.", so Trainer Kolja Meyer.

Nach einem weiteren 2:0 gegen Westfalen, war der STB in der männlichen U14 bereits als Gruppenerster für das Halbfinale qualifziert. So konnte das Team das letzte Gruppenspiel am Sonntagmorgen gegen Mittelrhein-Rheinhessen nochmals ruhig angehen, weitere Kräfte schonen und zum Einspielen für das Halbfinale nutzen. Mit 11:9 und 11:7 bewahrte sich der STB, der in diesem Spiel testweise im U-System spielte, knapp die weiße Weste. Co-Trainer Heiko Bestle erklärte die für diese Altersklasse ungewöhnliche Aufstellung: "Meist haben wir im W-System gespielt und trainiert. Wir hatten die Variante U-System aber bereits bei den Lehrgängen hin und wieder probiert. Das letzte Vorrundenspiel wollten wir nutzen um zu sehen, ob die Aufstellung mit zurückgezogenem Zuspieler tatsächlich eine sinnvolle Option für das Halbfinale und das Platzierungsspiel darstellt."

Das Halbfinale gegen Baden gewann der STB nach leichten Startschwierigkeiten im Angriff mit 11:7 und 11:6. Dabei war der Spielverlauf nicht so deutlich wie es das Ergebnis vermuten lässt. Die Angabe der Badener hatte die STB-Abwehr mit ihrem in diesem Spiel über sich hinauswachsenden Kapitän Jaro Jungclaussen problemlos im Griff aber aus dem Rückschlag waren die Badener sehr gefährlich und dabei nahezu fehlerfrei. So wurde Satz eins erst in der Schlussphase entschieden. Den zweiten Satz dominierten die Schwaben mit der 1:0 Satzführung im Rücken von Beginn an.

Im zweiten Halbfinale setzte sich Bayern gegen Niedersachsen mit 2:1 durch. Niedersachsen sicherte sich gegen Baden mit 2:1 immerhin noch die Bronzemedaille.

Im Finale trafen also der Bayrische Turnspielverband und der Schwäbische Turnerbund aufeinander. Satz 1 war wie schon im Halbfinale absolut spannend. Zunächst erarbeitete sich der STB eine 6:3-Führung, die die Bayern aber bereits beim 7:7 egalisiert hatten. Es entwickelte sich kurzzeitig ein Angabenspiel, in dem STB-Angreifer Michael Ochner beieindruckende Nervenstärke bewies und den Gegner zu jeder Zeit unter Druck hielt. Erst die Umstellung der Schwaben ins zuvor erprobte U-System brachte das bayrische Angabenspiel zum Kippen und der STB gewann den ersten Satz mit 11:9. In den zweiten Satz starteten die Schwaben wieder in der gewohnten Aufstellung. Der Versuch der bayrischen Angreifer noch etwas mehr Druck zu machen, führte zu einer Serie von Fehlern, die dem STB bereits beim 10:4 den Matchball brachte. Mit einem Preller weit ins Nachbarfeld nutzte  Michael Ochner gleich die erste Chance zum Schlusspunkt.

Am 1. bis 3. Oktober geht es für die Mannschaft beim Jugendeuropacup in Weil am Rhein weiter. Bestle und Meyer wollen ihr Team für diese Veranstaltung nur leicht verändern: "Wir werden im Großen und Ganzen auf das gleiche Team setzen. Eine kleine Veränderung wird es aber geben, denn wie schon im letzten Jahr wollen wir beim Jugendeuropacup wieder Spieler in den Kader einbauen, die nächstes Jahr eine wichtige Rolle spielen könnten. Wer in Weil am Rhein genau dabei sein wird, werden wir in den nächsten Tagen bekannt geben, nachdem wir die Spieler informiert haben."

Die männliche U16-Auswahl wird Deutscher Meister

Am  ersten Septemberwochenende spielten die U16-Auswahlmannschaften in Veitsbronn (Bayern) um die Deutsche Meisterschaft. Die schwäbische Mädchenmannschaft spielte sehr durchwachsen und konnte nur gegen Bayern2 und Sachsen gewinnen. In den anderen Spielen gegen Niedersachsen, Bayern 1, Mittelrein und Schleswig-Holstein verloren die schwäbischen Mädchen unglücklich. Am Ende erreichte das Team den sechsten Platz.

Die Jungs gewannen am ersten Tag teilweise mit sehr viel Glück gegen Bayern, Mittelrein und Schleswig-Holstein jeweils mit 2:1 Sätzen. In einem vom Wind geprägten Spiel gegen den Mitfavoriten aus Niedersachen lieferte das junge STB-Team eine kompakte Leistung und gewann in einem spannenden Match erneut mit 2:1. Am Sonntag konnte man zunächst gegen Thüringen und Sachsen klar mit 2:0 gewinnen. Im letzten Spiel gegen Baden ging es dann um den Titel. Beide Mannschaften waren bis dahin noch ungeschlagen. In einem hart umkämpften Derby gewann der STB durch eine geschlossene Mannschaftsleistung mit 2:0 und holte den Titel erstmals seit 2003 wieder nach Schwaben.

hvl.: Felix Stirner (Vaihingen/Enz), Fabian Schmidt (Friedrichshafen), Thomas Fischer (Vahingen/Enz), Florian Schwarz (Unterhaugstett), Felix Schindler (Vaihingen/Enz), Markus Wahl (Ochsenbach)<br>mvl: Malena Heidelbauer (Freiberg), Michaela Beck(Freiberg), Julia Sauerbrunn (Unterhaugstett), Laura Kühner (Hohenklingen), Helen Petersen (Unterhaugstett),Christian Gayer (Vahingen/Enz)<br>vvl.: Sabrina Bauer (Calw), Tobias Wahl (Ochsenbach), Selin Stoll (Calw)
Nominierung der männlichen U14 für den Deutschlandpokal

Am Sonntag den 18.07.2010 fand in Calw der zweite Lehrgang der männlichen U14 - Auswahl statt. Nach dem Lehrgangstag mit zwei intensiven Trainingseinheiten, die sehr stark durch Technikschule bestimmt waren, zwei Trainingsspielen und einer Videoanalyseeinheit legten sich Trainer Kolja Meyer und Co-Trainer Heiko Bestle auf den Kader für den Jugenddeutschlandpokal am 10.-12.09.2010 in Freiberg am Neckar fest:

Tobias Lutz (TSV Dennach, Abwehr, '97), Nick Stoll (TSV Calw, Zuspiel, '97), Bastian Knodel (TV Ochsenbach, Abwehr, '96), Robin Stoll (TSV Calw, Angriff, '96), Michael Ochner (TSV Dennach, Angriff, '96), Oliver Kraut (TSV Dennach, Abwehr, '96), Robin Dannecker (TSV Dennach, Abwehr, '96), Jaro Jungclaussen (TV Vaihingen, Abwehr, '97).

Meyer zeigte sich mit den Leistungen seiner Spieler weitestgehend zufrieden: "Wir haben am ersten Lehrgang Ende Mai mit vielen Tests gearbeitet und die Spieler genau unter die Lupe genommen. Daraus haben wir Impulse für das Vereinstraining erarbeitet und diese an die Spieler und die Vereinstrainer weitergeben. Einige Spieler haben diese Anregungen scheinbar sehr gut umgesetzt, sodass wir bei diesem Lehrgang schon einen großen Schritt weiter waren als vor zwei Monaten in Vahingen. Besonders im technischen Bereich und im Zuspiel habe ich mich über große Fortschritte gefreut."

Die Mannschaft wird sich am Freitag den 30.07. im Rahmen des STB-Zeltlagers nochmals gemeinsam einen Tag lang auf den Deutschlandpokal vorbereiten. Hier soll es dann hauptsächlich darum gehen verschiedene Aufstellungen zu testen und sich im U- und im W-System einzuspielen.

Leichte Sorgen machen den beiden Trainern die anschließend anstehenden Sommerferien: "Sechseinhalb Wochen Ferien vor diesem Saisonhöhepunkt ist natürlich nicht das was man sich als Auswahltrainer wünscht. Wir hoffen aber dennoch, dass die Mannschaft gut trainiert nach Freiberg anreisen wird, da alle Spieler mit ihren Vereinsmannschaften entweder für die U14 DM eine Woche vor dem Deutschlandpokal oder für die U16 DM zwei Wochen nach dem Deutschlandpokal qualifiziert sind und somit auch in den Ferien trainieren werden."

1. Kaderlehrgang männl. U14 am 22./23. Mai 2010 in Vaihingen/Enz

Am Pfingstwochenende (22./23.05.10) fand in Vaihingen/Enz der erste Kaderlehrgang der männlichen U14 Auswahl zur Vorbereitung auf den am 11./12.09.10 in Freiberg stattfindenden Deutschlandpokal sowie den am 02./03.10.10 in Weil am Rhein stattfindenden Jugendeuropacup statt.

In vier Trainingseinheiten war das Ziel des Lehrgangs in erster Linie die Spieler technisch und taktisch weiterzuentwickeln. Auf dem Plan standen neben vielen technischen Übungen und einer ganzen Reihe von Spielen ein Zuspiel-, ein Abwehr-, ein Angaben- und ein Schlaggeschwindigkeitstest sowie ein Sprint-, ein Ausdauer-, ein Liegestützen- und ein Beweglichkeitstest. Die Spieler wurden also auf Herz und Nieren geprüft. Am Sonntagmorgen wurde eins der Samstagsspiele mittels Videoanalyse ausgewertet. Als Vergleich diente das Video der Bundesligapartie TV Vaihingen - TV Stammheim vom vorhergehenden Wochenende.

Auch für den Teamgeist wurde an diesem Lehrgang etwas getan. Am Samstagabend nach dem Abendessen war der Kader gemeinsam auf dem Vaihinger Maientag und anschließend versammelten sich alle im Quartier vor der Leinwand zum Championsleague-Finale.

Trainer Kolja Meyer zeigte sich recht zufrieden mit seinem Kader: "Im Vorfeld des Lehrgangs bin ich davon ausgegangen, dass wir deutlich schwächer aufgestellt sind als letztes Jahr. Die Spieler haben mich aber größtenteils positiv überrascht. Bei allen Spielern gibt es ein paar Punkte, die sie im Vereinstraining bis September noch verbessern müssen. Wenn das gelingt halte ich beim Heim-Deutschlandpokal in Freiberg einen Podiumsplatz für möglich."

Der nächste Lehrgang findet am 18.07.2010 in Calw statt. Hierzu wurden nur noch 13 Spieler des Neunzehnerkaders eingeladen: Michael Ochner, Jeremias Glöggler, Sascha Märkle, Robin Stoll, Oliver Kraut, Bastian Knodel, Tobias Lutz, Nick Stoll, Johannes Jungclaussen, Philipp Kübler, Kai Ehrhardt, Robin Dannecker und Jaro Jungclaussen.

Bei diesem zweiten Lehrgang wird auch Co-Trainer Heiko Bestle vom TV Waldrennach wieder dabei sein, der in Vaihingen aufgrund einer Überschneidung mit seiner Abi-Fahrt von Nationalzuspieler Marco Lochmahr vertreten wurde.

Nach dem zweiten Lehrgang werden die Trainer zunächst die acht Spieler für den Deutschlandpokal nominieren mit denen sie sich dann im Rahmen des STB-Zeltlagers in Biberach nochmals intensiv vorbereiten wollen und auch am Freitag vor dem Deutschlandpokal wird das Team nochmal ein gemeinsames Training absolvieren. Die Mannschaft für den Jugendeuropacup soll erst direkt nach dem Deutschlandpokal nominiert werden.

(Kolja Meyer)

hvl.: Pirmin Neuberger ( TV Vaihingen, Abwehr, '98), Patrick Stirner (TV Vaihingen, Angriff, '98), Johannes Jungclaussen (TV Vaihingen, Abwehr, '98), Philipp Kübler (TSV Calw, Abwehr, '97), Tobias Lutz (TSV Dennach, Abwehr, '97), Nick Stoll (TSV Calw, Zuspiel, '97), Tim Störkle (TV Hohenklingen, Abwehr, '98) <br>vvl.: Jeremias Glöggler (TSV Westerstetten, Angriff, '96), Bastian Knodel (TV Ochsenbach, Abwehr, '96), Tobias Korn (TV Salmbach, Abwehr, '97), Robin Stoll (TSV Calw, Angriff, '96), Kai Ehrhardt (TSV Dennach, Abwehr, '96), Kolja Meyer (Trainer), Sascha Märkle (TV Hohenklingen, Angriff, '96)<br>liegend: Michael Ochner (TSV Dennach, Angriff, '96) <br>Es fehlen: Thomas Runchina (TSV Ötisheim, Abwehr, '96), Oliver Kraut (TSV Dennach, Abwehr, '96), Marvin Prade (TSV Ötisheim, Zuspiel, '97), Robin Dannecker (TSV Dennach, Abwehr, '96), Jaro Jungclaussen (TV Vaihingen, Abwehr, '97)