Rechtliche Grundlagen

Aktivität in der Prävention

Der §20 im fünften Sozialgesetzbuch (SGB V) vom 1.7.2007 verpflichtet die Krankenkassen zur Aktivität in der Prävention.  In der Primärprävention besteht im §20 Abs.1 SGB V eine Sollvorschrift mit stark verpflichtenden Charakter und die Betriebliche Gesundheitsförderung nach §20a SGB V wird zu einer Pflichtleistung der Krankenkassen.

 

Leitfaden Prävention

Zur Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben haben die Spitzenverbände der Krankenkassen einen Leitfaden Prävention entwickelt. Dieser Leitfaden legt die gemeinsamen und einheitlichen Handlungsfelder und Kriterien der Spitzenverbände zur Umsetzung des § 20 SGB V fest und wird unter Beteiligung unabhängigen Sachverstands kontinuierlich weiterentwickelt.  

Für die Turn- und Sportvereine ist das Handlungsfeld „Bewegungsgewohnheiten“ mit den Präventionsprinzipien „Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität“ und „Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme“ von Bedeutung. Dort sind die Voraussetzungen für eine finanzielle Bezuschussung bei Teilnahme an einem gesundheitssportlichen Angebot festgelegt.

Leitfaden Prävention

Den aktuellen Leitfaden Prävention gibt es hier zum Download:

Leitfaden Auflage 2014