Sebastian Krimmer startet beim Weltcup in Stuttgart

Wenige Tage vor dem Start des EnBW DTB-Pokals (17. bis 19. März) in Stuttgart hat der deutsche Spitzenturner Sebastian Krimmer eine freudige Nachricht erhalten. Der Stuttgarter Lokalmatador erhielt von Bundestrainer Andreas Hirsch die Wildcard für den Weltcup.

Damit können sich die Zuschauer in der FIG-Weltcupserie, die im Rahmen des EnBW DTB-Pokals ausgetragen wird, auf gleich zwei schwäbische Lokalhelden freuen, denn bei den Frauen startet auch die Ludwigsburgerin Tabea Alt. „Sebastian ist beim National Team Cup zwar nur Vierter geworden, aber es ist nicht so gewesen, dass sich die anderen mit ihren Leistungen aufgedrängt haben. Also habe ich mich entschieden, ihm aufgrund der regionalen Verwurzelung, diese Möglichkeit mit einer Wildcard bei seinem Heim-Weltcup zu geben. Ich bin mir sicher, dass das auch die Zuschauer entsprechend honorieren werden und unsere beiden Jungs zu Höchstleistungen anspornen“, begründete Männer Cheftrainer Andreas Hirsch seine Nominierung.

Weiterer deutscher männlicher Weltcup-Teilnehmer ist Lukas Dauser (TSV Unterhaching), der schon beim Weltcup-Auftakt in Newark mit von der Partie gewesen ist. „Mit seinem neunten Platz dort ist er sicher nicht zufrieden gewesen. Aber man muss realistisch bleiben: Für ihn ist der Mehrkampf-Weltcup eine neue Erfahrung gewesen und er wird mit seinen Aufgaben wachsen. Noch dazu nun auf deutschem Boden“, so Andreas Hirsch.

Bei den Frauen gab es keine Veränderung nach dem National Team Cup, der als Qualifikation für Stuttgart diente. Pauline Schäfer (TuS Chemnitz-Altendorf), WM-Dritte am Balken, und Olympia-Athletin Tabea Alt vertreten die deutschen Farben in Stuttgart. Ein ganz besonderer Auftritt wird es mit Sicherheit für Tabea Alt. Neben ihrer Heim-Premiere im Weltcup feiert sie am Samstag ihren 17. Geburtstag. „Ich bin mir sicher, dass die Beiden gut drauf sind und ganz oben mitmischen können“, sagt Cheftrainerin Ulla Koch.

Kim Bui (MTV Stuttgart), die beim Weltcupauftakt in Newark (USA) auf dem vierten Platz landete, wird gemeinsam mit Elisabeth Seitz das deutsche Team in der Team Challenge beim EnBW DTB-Pokal anführen. Starke Konkurrenz ist hier vor allen Dingen von den Russinnen zu erwarten. Die Teammitglieder Daria Spiridonova und Seda Tutkhalian wurden bei den Olympischen Spielen mit der Mannschaft Zweite. Dazu kommt noch Mehrkampf-Junioren-Europameisterin Elena Eremina nach Stuttgart.

Für einen Farbtupfer im Teilnehmerfeld sorgt Singapur. Zum ersten Mal überhaupt ist der Stadtstaat mit einer Mannschaft in Stuttgart vertreten.

Ganz besonders einsatzfreudig ist Oliver Hegi.Der 24-jährige Schweizer, der mit seinem Team bei den Olympischen Spielen in Rio Neunter geworden war, tritt nicht nur in der Team Challenge an, sondern auch im Weltcup.

Für die Team Challenge, die vom 17. bis 19. März parallel zum Weltcup stattfindet, haben insgesamt 24 Teams gemeldet. 16 Männer- und acht Frauen-Mannschaften. Besonders interessant für die Zuschauer dürften die Auftritte der DTB-Teams (jeweils zwei Frauen- und zwei Männermannschaften) mit Marcel Nguyen und vielen weiteren deutschen Olympiastartern sein. Zum ersten Mal nach den Olympischen Spielen in Rio kommt es hierbei wieder zu einem echten Härtetest.

Gerätturnen der Extraklasse versprechen auch die weiteren Teams aus Großbritannien (Männer), Japan (Männer), Niederlande (Frauen/Männer), Russland (Frauen/Männer) und Ukraine (Männer). Damit begrüßen die Organisatoren in Stuttgart fünf der besten acht Männerteams der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro – inklusive Olympiasieger Japan.

Alle weiteren Informationen gibt es unter www.enbw-dtbpokal.de

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