Spieth-Medaille feiert Premiere

81 Deutsche Meister, sechs Medaillengewinner bei Europameisterschaften, darunter ein Europameister, sowie vier Weltmeisterschaftsteilnehmer und vier Weltmeister verteilt über elf Fachgebiete gaben der STB-Meisterehrung einen würdevollen Rahmen.

20.01.16

Sie läutet traditionell das neue Sportjahr ein: Die Meisterehrung des Schwäbischen Turnerbunds. Im Atrium des SpOrts Stuttgart versammelten sich die erfolgreichsten Sportler des Jahres 2015 aus dem Verbandsgebiet.

„Ihr alle habt heute etwas gemeinsam! Ihr habt im letzten Wettkampfjahr außergewöhnliches geleistet und seid in Eurer Sportart der oder die Beste in Deutschland, Europa und der Welt. Oder aber Ihr habt als Familie, Freunde, Vereinskameraden oder Funktionäre – jeder an seiner Stelle – dazu beigetragen, dass diese sportlichen Erfolg erreicht werden konnten“, erklärte Wolfgang Drexler, Präsident des Schwäbischen Turnerbunds. In Zahlen ausgedrückt hieß das: 81 Deutsche Meister, sechs Medaillengewinner bei Europameisterschaften, darunter ein Europameister, sowie vier Weltmeisterschaftsteilnehmer und vier Weltmeister verteilt über elf Fachgebiete gaben der STB-Meisterehrung einen würdevollen Rahmen.

Eine Premiere feierte in diesem Jahr die Rudolf-Spieth-Medaille. Sie wurde im Jahr 2015 kreiert um Athletinnen und Athleten zu würdigen, die sich in besondere Weise durch ihr sportliches Lebenswerk und ihre Persönlichkeit ausgezeichnet haben. „Es geht also nicht ausschließlich um die sportlichen Leistungen, sondern vielmehr darum, was der Athlet darüber hinaus geleistet hat. Ob er oder sie sich zum Beispiel durch besonders vorbildliches Verhalten ausgezeichnet hat. Ob man sich in außergewöhnlicher Weise für sein Team oder für den Nachwuchs in seiner Sportart engagiert hat, oder ob man sich vielleicht auch für die allgemeinen Belange beziehungsweise die Weiterentwicklung seiner Sportart eingesetzt hat. Ich bedanke mich ausdrücklich bei Ulrich Spieth und Rudolf Spieth jr. für die Stiftung der Ehrung“, sagte Wolfgang Drexler.

Die Rudolf-Spieth-Medaille
Der Namensgeber der Medaille ist der Esslinger Turnpionier Rudolf-Spieth. Er war von 1970 bis 1978 Präsident des Schwäbischen Turnerbundes. Vor allem aber war er als Unternehmensgründer der Firma Spieth-Gymnastics ein großer und wichtiger Impulsgeber und Innovator für das deutsche und internationale Gerätturnen. Gestiftet wurde die neue Medaille von den beiden Söhnen des Namensgebers – Ulrich Spieth und Rudolf Spieth jr.

Geehrt wurden

  • Anke Beranek (Aerobic)
  • Magdalena Brzeska (Gymnastik/RSG)
  • Adam Götz (Trampolin)
  • Paul Großhans (Turnspiele)
  • Rainer Hirschmiller (Orientierungslauf)
  • Helge Liebrich (Gerätturnen)
  • Marco Lochmahr (Faustball)
  • Linda Salomon (Rope Skipping)
  • Kathrin Schad (Rhönradturnen)

 

 

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