RSG-Jahresausblick

Das RSG-Team Deutschland.

18.01.16

 

Dr. Katja Kleinveldt: „Auch in der Rhythmischen Sportgymnastik sind die Testwettkämpfe für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro der richtungsweisende Wettkampf in diesem Jahr. Mit Abschluss der Gymnastik-WM in Stuttgart stand fest, dass wir sowohl im Einzel als auch mit der Gruppe das Testevent zur Olympiaqualifikation bestreiten müssen.

Am 22. und 23. April stehen die entscheidenden Wettkämpfe im Einzel und für die Gruppe - ebenfalls in Rio – an. Das Ziel ist natürlich die Qualifikation einer Einzelgymnastin und der Gruppe, die nach der Gymnastik-WM im bereinigten Feld der Nachqualifikations-Kandidatinnen in der Rangliste weit oben angesiedelt sind. So landete Jana Berezko-Marggrander in diesem Feld auf Platz drei, die besten sechs Gymnastinnen qualifizieren sich für die Spiele. Bei den Gruppen lag das DTB-Team auf Platz eins unter den „Nachsitzern“ für die Spiele, hier bekommen die besten Drei das Ticket für die Spiele.

Der Weg nach Rio
Die Chancen sind also nominell vorhanden, aber sie müssen natürlich genutzt werden. Als wichtigstes inhaltliches Ziel sehen wir mehr Stabilität, mehr Ausdruck und mehr Musikalität an. An diesen drei Punkten arbeiten wir intensiv und sind meines Erachtens auf dem richtigen Weg. Ebenfalls auf dem richtigen Weg sind wir in der Frage der Trainerinnen: Mit Natallia Raskina im Einzelbereich und der neu verpflichteten Ekaterina Dulamova für die deutsche Gruppe sind wir hochwertig besetzt und werden uns weiterentwickeln.

Im Vorfeld der Testspiele werden wir in Einzel und Gruppe zur Vorbereitung mehrere Grand Prix und World Cups bestreiten, diese sind:
19. - 21.02.Grand Prix in Moskau
05. + 06.03. Schmiden International (Fellbach-Schmiden)
26. -27.03.Grand Prix in Thiais (Frankreich)
01. - 03.04. World Cup B Einzel/Gruppe Pesaro (Italien)

Sollte das Ziel Olympiaqualifikation geschafft werden, stehen im weiteren Jahresverlauf etliche Lehrgänge und weitere World Cups zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele an. Hierbei spielt das erstmals als Weltcup-Turnier ausgetragene Berlin Masters vom 1. bis zum 3. Juli eine wichtige Rolle. In der Hauptstadt wollen wir zeigen, was wir drauf haben und uns unter den Top Acht (Finaleinzug) mit der Gruppe platzieren.

Geplante Turniere zur Vorbereitung bei Erreichen der Olympiateilnahme
27. - 29.05. RSG World Cup B Sofia (Bulgarien)
13.-19.06. EM in Holon (Israel, nur Senioren Gruppe und Junioren Einzel)
01. - 03.07 World Cup Berlin (Berlin Masters)
08. - 10.07.World Cup in Kazan (Russland)

Im Einzel setzen wir wie in den vergangenen Jahren auf folgende zwei Akteure: Jana Berezko-Marggrander (TSV Schmiden) und Laura Jung (TV St. Wendel), beide sind Jahrgang 1995 und turnen ihren zweiten olympischen Zyklus. Bereits vor vier Jahren haben uns die Beiden zu den Spielen gebracht. Ich bin davon überzeugt, dass wir auch diesmal einen Startplatz schaffen werden.

Die deutsche Gruppe besteht aktuell aus sieben Gymnastinnen, von denen aber nur fünf bei den Olympischen Spielen starten dürfen. Rana Tokmak (TV Wattenscheid), Daniela Potapova (TSV Spandau), Julia Stavickaja und Natalie Hermann (beide Bremen 1860), Anastasija Khmelnytska (Fortuna Marzahn Berlin), Darja Sajfutdinova (TSV Schmiden) und Sina Tkaltschewitsch (TV Eschborn) kämpfen um die Olympiateilnahme.“

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